Ich habe 20 Jahre nur funktioniert.

Heute bestimme ich. Nicht andere. Nicht der Stress.

Promovierte Biologin. Schmerzen ohne Ursache. Hochfunktionale Depression. Generalisierte Angststörung. Ein Burnout zu viel. Ich habe gelernt, mein System runterzufahren – nicht mein Leben.

Das ist NeuroEvolution.

Warum ich das tue

Ich kenne das morgendliche „Ich schaffe das heute nicht, aber es muss“. Das tagsüber Durchziehen. Das allabendliche hellwach sein, trotz des Gefühls, im Stehen einzuschlafen. Das nächtliche Kopfkino und die Schlaflosigkeit.
Das Gedankenrasen in Phasen des Nichtstuns.
Die innere Unruhe und Anspannung. Dieses leise Flüstern der Schuld, des immer-noch-nicht-gut-genug-Seins.
Und die hartnäckige Stimme, die dir sagt, „du musst das machen. Stell dich nicht so an“.

Ich bin nicht von heute auf morgen plötzlich entspannt, schmerzfrei und tiefschlafend geworden. Keine Wunderheilung, so schön wie die Vorstellung auch ist.

Ich habe mein System umgestellt. Meinem Nervensystem beigebracht, dass es den Überlebensmodus verlassen darf. Schritt für Schritt, konkret, alltagstauglich.

Genau das vermittle ich heute.

Meine Geschichte

Druck & Angst

  • Es begann früh, das Gefühl, falsch zu sein, nie genug zu sein, weniger wert zu sein.
  • Erste Panikattacke in der müdlichen Abitur-Prüfung. Scham. Versagen. Nicht genug. Jahrelang habe ich niemandem gesagt, wie schlimm es ist.
  • Studium, Promotion – Außen stark, innen Daueralarm.

Leistung mit Preis

  • Leistung statt Leben. Wochentags schaffen, Wochenende Koma. Muss. Weiter. Gehen.
  • Infekte, Schmerzen, Durchhalten.
  • Therapien ohne Durchbruch. Medikamente wurden zu einer Krücke, die mir Zeit verschafft hat (weiter zu arbeiten).

Kollision

  • Arbeit: Druck ist Lob genug.
  • Familiärer Dauerstress und ich 24/7 in Bereitschaft. Für alle da – nur nicht für mich.
  • Zusammenbruch. Aufstehen war zu viel. Alles war zu viel. In psychosomatische Reha geschickt, da nichts organisches gefunden wurde. Ich war sauer – Das ist nicht psychisch, das ist echt! – nach 5 Tagen in Reha waren meine Schmerzen weg.

Die Sackgasse und der Wendepunkt

  • Reha war das Schlimmste in meinem Leben. Ich konnte nicht vor mir – meinen Gedanken – fliehen.
  • Unterschrift „Ich tue mir nichts an“ in der Reha. Medikamente neu eingestellt. Tavor und Überweisung in Klinik abgelehnt.
  • Die Erkenntnis nach vielen Wochen: Nur ich kann mich stabilisieren. Es ist in mir. Es hängt an mir. Es ist nur in meinem Kopf!

Bestimmtheit

  • Sicheren Job nach 7 Jahren gekündigt. Mich nie wieder ausnutzen lassen.
  • Risiko eingegangen und auf die Nase gefallen? Ja. Nie wieder Hochglanz-Versprechen, die Menschen verschleißen.
  • Symptome plötzlich trotz Erfolg – Bremse! Kein Aufopfern mehr, kein Stress, kein Kampf, kein Überlebens-Modus als Normalzustand.

I do it my way

  • Zeit für mich ist kostbar.
  • Ich bin genug.
  • Die Krücken sind weg, ich gehe alleine.
  • und ich „muss“ nicht mehr – ich will oder ich will nicht!

Meine durchlebten Phasen der NeuroEvolution

Erkennen

Ich bin nicht falsch. Ich bin im Dauer-Alarm.

Ich habe erkannt, was mich aussaugt: Innere Unruhe, Anspannung, Gedankenrasen, Andere zufriedenstellen (Reizlast), Scham.
Keine unsichtbaren Bedrohungen mehr.

Ab hier ist es steuerbar.

Verstehen

Schutz ist kein Versagen.

Warum mir alles zu viel ist. Warum ich bei kleinsten Reizen explodiere. Warum ich aufdrehe. Warum Pausen Schuld auslösen. Warum ich meine, mich ständig dürchprügeln zu müssen.

Biologie statt Moral.

Bewältigen

Runterfahren, ohne viel Aufwand.

Innere Unruhe abends? Lösen. Konflikt? Stimme bleibt (und mein Ich auch). Panikwelle? Gegensteuern. Zeug steht rum? Gelassen bleiben. Und Abends Schlafen statt Doomscrollen.

Gewusst, wie.

Umdenken

Grenzen setzen. 

„120% perfekt oder Versager“ ersetzt durch „ich muss niemanden etwas beweisen“. Wissen, ich bin gut unabhängig von Arbeit, Krankheitsstatus und Sauberkeit. Nein sagen. Hilfe erbitten. Zu mir stehen.

Frieden mit mir selbst – und Ruhe im Kopf.

Kontrollieren

Ich gehöre wieder mir.

Routinen halten unter Last und Druck. Zeit für mich. Mein Akku darf aufladen. Keine Helden-Nummer für Kollegen / Familie, sondern Bestimmtheit und Führung.
Nie wieder Gedankenrasen und Überlebensmodus.

Am Steuer sitzen und selbst lenken.

So arbeite ich heute

Verantworten

Ich gebe das Steuer nicht mehr ab. Nicht an Stress, nicht an andere, nicht an „vielleicht wird es von alleine besser“.

Ich bestimme und ich stehe dazu.

Entscheiden

Ein Hebel – ein Ansatz – für eine Sache.

Eine Entscheidung, was ich zuerst angehe und das wird erledigt. Ob Schlaf oder Unsicherheit vor einem Meeting.

Verändern

Im echten Alltag sind es kleine Dinge, die viel bringen.

Wiederholbar, stabil und wirksam. Ich habe genau das gefunden, was mein System in den Alarm versetzt hat – und es verändert.

Was ich gelernt habe

Medikamente sind kein Versagen.

Sie können Zeit schaffen, in der Veränderung möglich wird.

Der Sinn des Lebens ist nicht Partner, Arbeit, Kinder, Anerkennung.

Wenn ein Lebensabschnitt endet, beginnt ein neuer. Mein Sinn bin ich.

Ich lerne und wachse jeden Tag

Behalte das Staunen

Nett sein ohne Grenzen macht krank.

Verantwortung ist nicht Aufopferung.

Finde das Geschenk.

In allen Dingen, gut und schlecht, finde ich etwas, das mich weiter bringt.

Pausen schützen Leistung.

Ohne Regeneration wird jeder Tag teurer.

Entspannen ist wertvoll

Im Jetzt bleiben.

Nicht morgen. Nicht gestern. Jetzt.

Heute

weiß ich, wer ich bin und stehe zu mir.

Nadine Dauerstress innere Unruhe Gedankenrasen weg

Wofür ich stehe

Kein „Stell dich nicht so an“

Kein Wellness-Gerede

Kein Supplement-Zoo

Ja zu Biologie + Verhalten

Ja zu Alltagstauglich + Praxisnah

Ja zu Verantworten, Entscheiden, Verändern

Es ist nie zu spät, das zu sein, was du sein willst.